Immobilienmarkt Hamburg: Wohnungen dürfen nur drei Monate leerstehen

Hamburg gehört zu den beliebtesten Wohnstädten in Deutschland und das wirkt sich auf die aktuellen Mietpreise aus: Im aktuellen Ranking befindet sich die Hansestadt bereits auf Platz 3 der teuersten Städte in Deutschland – nur München und Frankfurt sind teurer. Die noch freien Wohnimmobilien sind dementsprechend beliebt und bringen viele Miteinnahmen ein – durchschnittlich 10,68 Euro pro Quadratmeter! Im Kampf gegen den Wohnungsmangel will der Senat nun ein neues Gesetz verabschieden, um den Immobilienmarkt Hamburg attraktiver und fairer zu gestalten: Laut einem Bericht im Hamburger Abendblatt sollen demnächst nur noch drei Monate Leerstand erlaubt sein. Mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro stehen nun die Eigentümer der Immobilie in der Pflicht.

Hamburg Rathaus

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Verschärfung des Wohnraumschutzgesetzes

Bereits 2008 existierte ein Wohnraumschutzgesetz, das die Versorgung der Hamburger mit bezahlbaren Wohnungen und Häusern sicherstellen sollte. Die Meldepflicht bei Leerstand wurde sie jedoch abgeschafft (Föderalismusreform). Die aktuelle Situation am Hamburger Immobilienmarkt lasse jedoch keinen anderen Schritt zu als die Wiedereinführung des Gesetztes. Dadurch soll zudem auch die Zweckentfremdung von Immobilien bekämpft werden. Die Fakten:

erlaubter Leerstand: drei Monate (vorher sechs)
Wann: Meldepflicht ab dem ersten Tag des Leerstands
Wo: bei den zuständigen Bezirksämtern
Bußgeld bei Nicht-Einhalten: bis zu 50.000 Euro

Der geplante Beschluss muss nach erfolgreicher Abnahme im Hamburger Senat von der Bürgerschaft abgestimmt werden. Laut Planungen soll die Meldepflicht für leer stehende Immobilien bereits Anfang 2013 in Kraft treten.

Hart umkämpfter Immobilienmarkt: Hamburg ist beliebt

Das neu erlassene Gesetz stellt in der Problemlösung der Gewerbe- und Wohnimmobilien in Hamburg einen guten Ansatz. Angesichts des bestehenden Immobilienmangels kann die von der Initiative der SPD-Bürgerschaftsfraktion ins Leben gerufene Änderung den Hamburger Wohnraum nachhaltig stärken. Dirk Kienscherf, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, sieht darin einen wichtigen Baustein – insbesondere, was den Anstieg von Mieten in der Hansehauptstadt betrifft. Hinzu kommt eine Änderung bezüglich der Immobilienmakler: Der Auftraggeber soll zukünftig die Courtage zahlen. nicht der Mieter.

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