Bild (c) Thorben Wengert / pixelio.de - Umweltschutz aktiv betreiben auf Basis Erneuerbarer Energien

Warum immer noch der weitaus größte Bestand an Wohnimmobilien in Deutschland weder einen ausreichenden baulichen Wärmeschutz, noch moderne Heiztechnik zur Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser geschweige denn alternative Energieerzeugungssysteme unter Verwendung “Erneuerbarer Energien” aufweist, liegt zum Einen ganz sicher an mangelnden finanziellen Mitteln der Liegenschaftsbesitzer, denn die energetische Sanierung und Modernisierung der eigenen Immobilie bedeutet einen hohen wirtschaftlichen Aufwand, zum Anderen jedoch auch an fehlender Aufklärung und fachlicher Beratung eines jeden Einzelnen durch den Experten wie auch z.T. an mangelnden gesetzlichen Regelungen wie z.B. einer einheitlichen Regelung bei Sicherheitsleistungen für Finanzierungsaufwendungen für gerade solche energetischen Maßnahmen im Rahmen von Bank-darlehen gegenüber Eigentümergemeinschaften.

Trotzdem boomt der Markt für Erneuerbare Energien, auch aufgrund aktueller Gesetzgebungen durch das EEG, das EEWärmeG und die ENEV, die Energieeinsparverordnung, und staatliche Förderungen und Zuschüsse stützen Immobilienbesitzer bei der Entscheidung, die eigene Immobilie oder die vermietete Immobilie energetisch zu modernisieren, um so dauerhaft Energie zu sparen und ggf. sogar Überschussenergie zu erzeugen, um dadurch letzlich Energiekosten dramatisch zu reduzieren, den stetigen Preissteigerungen entgegenzutreten und ganz beiläufig aktiven Umweltschutz zu betreiben. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, daß mit jeder energetischen Modernisierung auch der Wert der Immobilie gefestigt bzw. gesteigert und einem Werteverfall offensiv entgegengetreten wird.

In den voran gegangenen Artikeln wurden alternative Heisysteme unter die Lupe genommen. Dies waren einerseits Photovoltaik, des Weiteren Solarthermie, Wärmepumpen und Geothermie sowie Kraft-Wärme-Kopplung - das Blockheizkraftwerk. Lassen Sie uns noch einmal die wesentlichen Fakten dieser Energieerzeugungssysteme kurz zusammenfassen:

Photovoltaik:

Eine Photovoltaik-Anlage produziert Strom aus Sonnenstrahlung. Dabei kommen bei den ca. 15x15cm großen Einzelmodulen, welche in der Regel zu ca. 1,5 qm großen Photovoltaikelementen zusammengefügt werden, monokristalline, polykristalline oder vermehrt auch Elemente mit zum ganzen Artikel

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Bild (c) Dr. Klaus-Uwe Gerhardt - Pixelio / Mit Erneuerbaren Energien sauber in die Zukunft

Die allseits bekannte Endlichkeit der Vorkommen fossiler Brennstoffe und Energieträger wie Öl und Gas als Primär- und Sekundärenergieträger, die immer unwirtschaftlicher werdenden Erschliessungskosten dieser Energieträger durch immer tiefer liegende Abbau- und Erschliessungsgebiete, auch damit verbundene stetig steigende Energiekosten sowie der Schutz der Atmosphäre vor hohen Emissionen und dauerhafter Verschmutzung durch die Verbrennung gerade dieser Energiequellen macht das Thema “Erneuerbare Energien” zu Einem der aktuellsten Themen dieser Zeit.

Nicht nur die Politik treibt durch Förderungsmaßnahmen und Gesetzgebungen wie die Energieeinsparverordnung “ENEV“, das Energie-Einspargesetz “EnEG“, das Erneuerbare Energien Gesetz “EEG” oder z.B. das Erneuerbare Energien und Wärme Gesetz “EEWärmeG“ die Energieeinsparung auch im Bereich der Immobilienwirtschaft wie auch die Nutzung Erneuerbarer Energien voran, auch die Endverbraucher selbst, gerade im privaten Bereich wie private Hausbesitzer und Wohnungsbaugesellschaften, nehmen vermehrt Energieberatungen vor-Ort in Anspruch und ergänzen bestehende Heizsysteme für Gebäude durch die Installation von Wärmeerzeugern auf Basis erneuerbarer Energien und fördern die Erzeugung von Strom durch die Nutzung von Sonnenenergie oder durch die kombinierte Erzeugung von Strom in paralleler Erzeugung von (Ab-)wärme zur Erwärmung von Heiz- und Trinkwasser zum Beispiel im Rahmen der Kraft-Wärme-Kopplung.

Diese Serie kurzer Artikel und Informationstexte zum Thema “Erneuerbare Energien” soll Ihnen als Endverbraucher Hintergrundwissen zu diesem Thema verschaffen um zum Einen sich mehr mit diesem hoch aktuellen Themenbereich zu beschäftigen und um selber einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Kostensenkung von Betriebs- und Energiekosten im Immobilienbereich leisten zu können. Nachfolgende “Erneuerbare Energien” sollen in dieser Info-Serie für Immobilienbesitzer angeschnitten werden: Photovoltaik, Solarthermie, Feststoff-Brennkessel, Wärmepumpen und Geothermie sowie Kraft-Wärme-Kopplung.

==> Photovoltaik – Stromerzeugung durch Sonnenenergie…hier geht es zum Artikel

==> Solarthermie – Warmwasser und Raumwärme durch Sonnenenergie…

==> Wärmepumpen – Wärmeerzeugung durch Temperaturdifferenzen und thermodynamische Prozesse

==> Kraft-Wärme-Kopplung – Blockheizkraftwerke – mechanische Stromerzeugung bei gleichzeitiger Nutzung der Abwärme

==> Fazit – Zusammenfassung zum Thema Erneuerbare Energien im Bereich der Gebäudetechnik

==> zur gesamten Liste der Fachpublikationen ausschliesslich zum Thema Immobilien durch Dipl.-Ing. Michael Schröder

(Wichtiger Hinweis: dieser Artikel kann und soll keine rechtliche oder sonstige spezielle und individuelle Beratung darstellen und ersetzt in keiner Weise eine individuelle umfassende Prüfung und gezielte fachliche Beratung jedes Einzelnen. Eine Gewähr oder Haftung für Aktualität und Richtigkeit wie auch Vollständigkeit kann nicht übernommen werden.)

Ein Artikel von Ihre-Immobilien-Experten.de, der Immobilien Experten Plattform im Internet. Ein Service von Dipl.-Ing. Michael Schröder - Mülheim an der Ruhr.

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Energieausweis nach ENEV für Wohngebäude

Der Energieausweis nach ENEV, der Energieeinsparverordnung, wird in der Regel bei der Erstellung von Neubauten oder umfassenden Umbauten und Sanierungen im Zuge der sogenannten “Energiebedarfsberechnung” nach ENEV durch den Sachverständigen für Wärmeschutz gleich mit “ausgeworfen”, als Parallelprodukt sozusagen.

In allen andern Fällen ist er separat zu erstellen, auf Basis des Energiebedarfs, wenn nicht genügend aktuelle Verbrauchskennwerte vorliegen, oder auf Basis des Energieverbrauches zurückliegender Messungen und Verbrauchswerte.

Die Gültigkeit eines solchen Energieausweises nach ENEV für Wohngebäude beträgt ab Ausstellungsdatum genau 10 Jahre oder solange, bis ein neuer gültiger Energieausweis nach ENEV ausgestellt wurde, z.B. aufgrund baulicher Veränderungen, weiterer energetischer Sanierungen etc.

Existiert eine gesetzliche Verpflichtung zur Erstellung eines Energieausweises nach ENEV für Wohngebäude und Nichtwohngebäude?

Ja! Für Wohngebäude bis Baujahr 1965 ist der Energieausweis nach ENEV verpflichtend seit dem 01.Juli 2008, wenn die Immobilie verkauft oder vermietet werden soll. Für alle später errichteten hier gehts weiter

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Es ist vollbracht und eine lang gereifte Idee wird nun Realität. Mit diesem einleitenden Artikel soll der Startschuß fallen zur Umsetzung eines großen Planes, der im Alltag eines Immobilien Experten gereift ist und nun endlich zu leben beginnt.

Welche Idee hier nun zur Umsetzung gebracht wurde, soll der nächste Artikel im Detail beschreiben und dabei erläutern, wie vielfältig, zukunftsorientiert und vorteilhaft diese Idee, ja dieses Ideenpaket für Jeden sein kann, der sich intensiv im Immobilienbereich als Experte auf seinem Gebiet beschäftigt, und wie dadurch alltägliche Fragen rund um die Immobilie für Jedermann beantwortet werden können. Doch dazu bald mehr!

Es gehört sich wohl, sich kurz vorzustellen:

Zu meiner Person: Dipl. Ing. Michael Schröder, Architekt und Sachverständiger auf den Gebieten Schall- und Wärmeschutz, Energieausweis und Energie-Beratung sowie Wertermittlung von bebauten und unbebauten Grundstücken und Spezialist im Gebiet der Bauschäden und Baumängel. Seit nunmehr mehr als 15 Jahren intensiv hier gehts weiter…

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