Schimmel in einer Raumecke - Archivbild (c) Dipl.-Ing. Michael Schröder - Mülheim an der Ruhr

Beim Kauf einer Immobilie gilt es, verschiedene Aspekte dringend zu beachten, um nicht einem wirtschaftlichen Schaden, ggf. sogar persönlichen finanziellen Totalschaden zu unterliegen. Viele verschiedene Parameter bestimmen den Wert einer Immobilie und eines Grundstückes. Diese gilt es zu berücksichtigen. Doch um sicher zu sein, daß die Immobilie hält, was der Verkäufer verspricht, muß man diese Parameter kennen!

Im ersten Teil dieser Artikelserie zum Thema “Hinweise und Tipps zum Kauf einer Immobilie” konnten Sie sich ein Bild über wesentliche Parameter und Einflußfaktoren des Grundstückes, des Grund und Bodens, machen. Im 2. Teil stand die bauliche Substanz und Ihre Auswirkungen auf den Gebäudewert sowie die Instandsetzung und Reparaturkosten im Vordergrund. Heute soll es, wie schon angebündigt, um die bauphysikalischen Parameter gehen. Auch sie haben erheblichen Einfluß auf Kauf- und künftige Kosten und sind somit ebenfalls unbedingt in der Checkliste für den Immobilienkauf aufzuführen:

Die Bauphysik der Immobilie:

1. Die Gebäudedämmung: Oftmals ist eine der ersten Fragen bei Hauskauf die, ob wie die Immobilie gedämmt ist. Ein Energieausweis ist mittlerweile Pflicht, denn mit dessen Hilfe kann der Verkäufer die Klassifizierung seines Verkaufobjektes dem Käufer nahebringen und visuell darstellen, wie gut oder schlecht die Immobilie gedämmt ist. Leider ist die Spreizung zwischen den im Energieausweis (Energieverbrauchsausweis oder Energiebedarfsausweis) ausgewiesenen Daten aufgrund oft fehlerhafter oder zu oberflächlicher Berechnungen und Betrachtungen sehr hoch zu den wirklich anzutreffenden Werten des Hauses. Wer sicher gehen möchte, wie das Gebäude oder die Wohnung gedämmt ist, der sollte einen “Energie-Berater” beim Ortstermin unbedingt zu Rate ziehen. Die wesentlichen Dämmflächen Continue reading »

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Energieausweis nach ENEV für Wohngebäude

Der Energieausweis nach ENEV, der Energieeinsparverordnung, wird in der Regel bei der Erstellung von Neubauten oder umfassenden Umbauten und Sanierungen im Zuge der sogenannten “Energiebedarfsberechnung” nach ENEV durch den Sachverständigen für Wärmeschutz gleich mit “ausgeworfen”, als Parallelprodukt sozusagen.

In allen andern Fällen ist er separat zu erstellen, auf Basis des Energiebedarfs, wenn nicht genügend aktuelle Verbrauchskennwerte vorliegen, oder auf Basis des Energieverbrauches zurückliegender Messungen und Verbrauchswerte.

Die Gültigkeit eines solchen Energieausweises nach ENEV für Wohngebäude beträgt ab Ausstellungsdatum genau 10 Jahre oder solange, bis ein neuer gültiger Energieausweis nach ENEV ausgestellt wurde, z.B. aufgrund baulicher Veränderungen, weiterer energetischer Sanierungen etc.

Existiert eine gesetzliche Verpflichtung zur Erstellung eines Energieausweises nach ENEV für Wohngebäude und Nichtwohngebäude?

Ja! Für Wohngebäude bis Baujahr 1965 ist der Energieausweis nach ENEV verpflichtend seit dem 01.Juli 2008, wenn die Immobilie verkauft oder vermietet werden soll. Für alle später errichteten hier gehts weiter

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Dipl.-Ing. Michael Schröder

Als Sachverständige für Immobilien stehen wir Ihnen als Immobilien Experten mit Büro (Dipl.-Ing. Michael Schröder) in Mülheim an der Ruhr parat zur Seite. Dabei beherzigen wir als Sachverständige die Philosophie und Verpflichtung eines jeden Sachverständigen: Neutralität und Objektivität.

Unser Sachverständigen Büro in Mülheim an der Ruhr steht Ihnen zu folgenden Sachverständigen-Tätigkeitsfeldern zur Verfügung:

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