Architektur

Vor der Auftragserteilung kommt das Aufmaß

Wer ein neues Bauprojekt in Angriff nehmen will und dafür Handwerker engagieren muss, sollte wissen, dass  der erste Schritt bei der Beauftragung eines Handwerkers oft der zeitaufwändigste, nervenaufreibendste und vor allem fehleranfälligste ist. Die Rede ist hier von der Aufmaßerstellung. Bevor der Handwerker seinem Kunden nämlich ein Angebot machen kann, muss natürlich erst einmal der Umfang von Material und anstehenden Bauleistungen ermittelt werden, und zwar durch genaue Vermessung des Objekts.

Fehleranfällige Aufmaßerstellung von Hand

Die „klassische Art“, solch ein Aufmaß zu erstellen, erfolgt mittels Papier und Bleistift. Als solche ist sie nicht nur anfällig für Fehler und Papierchaos, sondern vor allem auch sehr zeitraubend, denn die von Hand festgehaltenen Daten müssen im Normalfall später trotzdem zusätzlich in den PC übertragen werden. Und auch dabei können natürlich leicht scheinbar kleine, aber doch folgenreiche Patzer entstehen, wenn beispielsweise die Handschrift eines Handwerkers zu unleserlich ist oder ähnliches.

Effizienz und Übersichtlichkeit dank Aufmaß-Software

Solche Probleme lassen sich aber glücklicherweise vermeiden. Mit der Verwendung von Aufmaß-Software wird das Aufmaß wesentlich schneller, genauer und auch übersichtlicher erledigt. Die ermittelten Daten können dabei direkt vor Ort mit dem Laptop in vorgefertigte Exceltabellen eingetragen werden, die später problemlos als perfekte Aufmaßblätter ausgedruckt werden können. Ein besonderer Vorteil liegt dabei in der Tatsache, dass man direkt vor Ort und während der Erstellung immer alle Kosten etc. direkt im Blick behalten kann – dank Excel werden nämlich alle Summen automatisch und in Echtzeit ausgerechnet und mit jedem neuen Eintrag aktualisiert. So kann der Handwerker dem Kunden sofort nach beendeter Aufmaßerstellung ein erstes Angebot machen und muss nicht warten, bis nachher im Büro die Gesamtsummen von Hand mit dem Taschenrechner berechnet wurden.

Und je schneller das Aufmaß erstellt und das entsprechende Angebot unterbreitet ist, desto schneller kann schließlich auch der Auftrag für den Handwerker erteilt und mit dem Bauprojekt begonnen werden.

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Archivbild (c) Dipl.-Ing. Michael Schröder – Verwaltungsabrechnung

Die Verwaltung einer privaten oder gewerblich genutzten Liegenschaft seitens eines Einzeleigentümers, einer Eigentümergemeinschaft oder einer Eigentumsgesellschaft, ob GmbH oder KG, kann seitens des Eigentümers in Eigenregie oder aber extern verwaltet werden. Beides erfolgt auf freiwilliger Basis ohne gesetzliche Verpflichtung und dient ausschliesslich der marktwirtschaftlichen Aufrechterhaltung einer Ertragssituation, welche durch professionelles Management verbessert werden kann. Dementgegen gibt es die Eigentümergemeinschaften, welche auf Grundlage des WEG einen Hausverwalter vorschreiben.

In aller Regel existieren also zwei grundsätzliche Arten von externen Verwaltungen im Immobilienbereich. Zum Einen sind das die klassischen Hausverwaltungen von Eigentümergemeinschaften in Mehrfamilienhäusern oder ganzen Siedlungen gemäß des WEG, des Wohnungseigentumsgesetzes, welche gemäß den Vorgaben dieses Gesetzes die Eigentümerversammlungen abhalten, Wirtschaftpläne erzeugen, Instandhaltung und Rücklage steuern, Abrechnungen erstellen und alles Sonstige für den reibungslosen “Betrieb” innerhalb einer Eigentümergemeinschaft erledigen wie z.B. je nach Auftrag auch die Mietverwaltung etc.

Des Weiteren gibt es die sogenannten Liegenschaft- und Grundbesitzverwaltungen. Hier betreibt der bestellte Verwalter das Management einer Liegenschaft, eines Grundstückes oder auch einer Gewerbeanlage, Wohnanlage, eines Geschäftszentrums weiter lesen

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Bild (c) Thorben Wengert / pixelio.de - Umweltschutz aktiv betreiben auf Basis Erneuerbarer Energien

Warum immer noch der weitaus größte Bestand an Wohnimmobilien in Deutschland weder einen ausreichenden baulichen Wärmeschutz, noch moderne Heiztechnik zur Erzeugung von Raumwärme und Warmwasser geschweige denn alternative Energieerzeugungssysteme unter Verwendung “Erneuerbarer Energien” aufweist, liegt zum Einen ganz sicher an mangelnden finanziellen Mitteln der Liegenschaftsbesitzer, denn die energetische Sanierung und Modernisierung der eigenen Immobilie bedeutet einen hohen wirtschaftlichen Aufwand, zum Anderen jedoch auch an fehlender Aufklärung und fachlicher Beratung eines jeden Einzelnen durch den Experten wie auch z.T. an mangelnden gesetzlichen Regelungen wie z.B. einer einheitlichen Regelung bei Sicherheitsleistungen für Finanzierungsaufwendungen für gerade solche energetischen Maßnahmen im Rahmen von Bank-darlehen gegenüber Eigentümergemeinschaften.

Trotzdem boomt der Markt für Erneuerbare Energien, auch aufgrund aktueller Gesetzgebungen durch das EEG, das EEWärmeG und die ENEV, die Energieeinsparverordnung, und staatliche Förderungen und Zuschüsse stützen Immobilienbesitzer bei der Entscheidung, die eigene Immobilie oder die vermietete Immobilie energetisch zu modernisieren, um so dauerhaft Energie zu sparen und ggf. sogar Überschussenergie zu erzeugen, um dadurch letzlich Energiekosten dramatisch zu reduzieren, den stetigen Preissteigerungen entgegenzutreten und ganz beiläufig aktiven Umweltschutz zu betreiben. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, daß mit jeder energetischen Modernisierung auch der Wert der Immobilie gefestigt bzw. gesteigert und einem Werteverfall offensiv entgegengetreten wird.

In den voran gegangenen Artikeln wurden alternative Heisysteme unter die Lupe genommen. Dies waren einerseits Photovoltaik, des Weiteren Solarthermie, Wärmepumpen und Geothermie sowie Kraft-Wärme-Kopplung - das Blockheizkraftwerk. Lassen Sie uns noch einmal die wesentlichen Fakten dieser Energieerzeugungssysteme kurz zusammenfassen:

Photovoltaik:

Eine Photovoltaik-Anlage produziert Strom aus Sonnenstrahlung. Dabei kommen bei den ca. 15x15cm großen Einzelmodulen, welche in der Regel zu ca. 1,5 qm großen Photovoltaikelementen zusammengefügt werden, monokristalline, polykristalline oder vermehrt auch Elemente mit zum ganzen Artikel

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Bild (c) Viessmann Micro KWK Viessmann Vitotwin 300 W

Die Stromerzeugung durch Steinkohle- oder Braunkohle-Kraftwerke sowie Atomreaktoren deckt in Deutschland eine erheblichen Anteil des Primärenergiebedarfs. Jedoch zum Teil durch nicht sonderlich hohe Produktionseffizienz, denn herkömmliche Groß-Kraftwerke wandeln fossile Brennstoffenergien nur mit einem Wirkungsgrad von ca. 30-40 % in elektrische Energie um, die anfallende Restenergie entweicht ist in hohem Maße verloren, z.B. durch Abwärmeverluste in Kühltürmen.

Das Energie-Erzeugungsprinzip des sogenannten Blockheizkraftwerkes nutzt Energieproduktionsverluste in herkömmlichen Prozessen effizient, in dem es diese sonst verlorenen Restenergien ebenfalls als nutzbare Energien bereitstellt, nämlich als Wärmeenergien. Das Prinzip des Blockheizkraftwerkes, kurz BHKW, basiert auf dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Wie der Name schon vermuten läßt, werden 2 Arten von Energien produziert: elektrische und thermische Energie, Strom und Wärme. Dabei kommen BHKWs, egal ob Groß-BHKWs im Megawatt Bereich als dezentrale Kraftwerke oder Mini-BHKWs für den privaten Einsatz als zentrale Energieerzeuger, immer häufiger aufgrund Ihrer besonderen Vorteile zum Einsatz:

Positive Faktoren zur Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK:

 Neben der deutlich geringeren Umweltbelastung aufgrund effizienterer Ausnutzung der Energieproduktionsprozesse und der damit verbundenen Energieeinsparung sind wirtschaftlicher und nachhaltiger Einsatz in Verbindung mit zeitgemäßer und bewährter  weiterlesen

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Die Möglichkeit der Nutzung thermodynamischer Prozesse zur Erzeugung von Energie ist vom Prinzip her schon ca. 200 Jahre alt. William Thomson, englischer Physiker, erläuterte bereits Mitte des 19.Jahrhunderts konkret das Prinzip, durch Pumpenkraft ein bestehendes Wärmeniveau auf ein thermisch höheres Niveau zu pumpen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff “Wärmepumpe” zum ersten Mal vermutlich durch G.Flügel beschrieben.

Die Energieerzeugung durch das Prinzip der Wärmepumpe war in der Vergangenheit immer sehr stark abhängig von der Preisentwicklung für Öl und Gas. Sind diese Energieträger preislich gestiegen, wurde wieder verstärkt mit dem Wärmepumpenprinzip gearbeitet und Wärmepumpenanlagen zur Energiegewinnung weiterentwickelt und gebaut. Sind die Öl- und Gaspreise wieder gefallen, geriet das Wärmepumpenprinzip wieder schnell ins berühmte “Hintertreffen”. Aus wirtschaftlicher Sicht konnten sich Wärmepumpenanlagen erst ab 1970 durchsetzen, wurden jedoch immer nur dann besonders interessant, wenn wiedermal die Gas- und Ölpreise stiegen.

Mittlerweile, da Öl- und Gas auf Höchstpreisniveau liegen und erneuerbare Energien sogar gesetzlich gefordert werden, ist das Prinzip der Wärmepumpe aktueller als je zuvor. In Deutschland lag der Anteil der Geothermie, der Erdwärmenutzung mittels Wärmepumpenprinzip, laut Statistik des Bundesumweltministeriums, kurz BMU, aus 2008 bei ca. 1,6%. Also bei einem zum Bericht

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