Circa 250.000 Mietwohnungen fehlen in Deutschland

Steigende Mietpreise und gleichzeitig sinkende Zahlen im Wohnungsneubau sorgen für einen Mangel an Wohnraum in Deutschland. Zu dieser Erkenntnis kommt der Deutsche Mieterbund e.V. in seiner Analyse. Insbesondere in Großstädten und Ballungszentren fehlen bezahlbare Mietwohnungen, da die drastisch ansteigenden Mieten, speziell die Neuvertragsmieten, für viele Menschen ein Anmieten von Wohnraum untersagt. Studien belegen, dass mittlerweile durchschnittlich ein Drittel der Konsumausgaben für die Wohnung und deren Betriebskosten aufgenommen werden müssen. Der Deutsche Mieterbund fordert von der Bundesregierung Maßnahmen, die den Mieter vor einem unverhältnismäßig großen Anstieg der Kosten für Wohnimmobilien schützen sollen.

Mietpreiserhöhung – die aktuelle Rechtslage

Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB) Dr. Franz-Georg Rips fordert angesichts 250.000 fehlender Mietwohnungen in Deutschland eine bundesweit greifende Strategie, um steigenden Mieten und Wohnkosten entgegenzuwirken. Im Speziellen träfen die aktuellen Wohnungsmarktprobleme vor allem einkommensschwächere Haushalte, wie zum Beispiel Rentner, Studenten und junge Familien.

Die aktuelle Rechtslage zur Mietpreiserhöhung stellt den Vermieter dabei in die Pflicht:

• Der Vermieter muss die Mieterhöhung schriftlich ankündigen (Fax oder Post) und sich die Zustimmung des Mieters einholen.
• Die letzte Mietpreiserhöhung muss mindestens 15 Monate her sein
• Die Mietpreissteigerung muss in schriftlicher Form begründet sein, in Bezug auf den aktuellen Mietspiegel der jeweiligen Stadt / Region, Modernisierungsmaßnahmen, ein Gutachten eines Sachverständigen oder drei Vergleichswohnungen
• Gemäß § 558 Absatz 3 BGB darf der Mietzins im Rahmen der Mietpreisanpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete nur um bis zu 20 Prozent erhöht werden (innerhalb der letzten drei Jahre).

Hält der Vermieter diese Grundlagen ein, ist eine Mieterhöhung rechtens und muss von Mieter umgesetzt werden. Zudem kann der Vermieter die anfallenden Kosten für einen Immobilienmakler auf den Mieter umverteilen. Angesichts der jedoch explosionsartigen Preiserhöhungen von bis zu 10 Prozent im Bereich der Wohnimmobilien sind die erhöhten Mieten für viele Menschen nicht bezahlbar.

Wohnungsneubau stärken

Die Nachfrage nach Wohnraum ist hoch, doch angesichts der geringen Fertigstellungen im Wohnungsneubau kann dieser Bedarf kaum gedeckt werden. Lediglich rund 70.000 Mietwohnungen kommen jährlich hinzu bei gleichzeitigem Wachstum der Haushalte. Schätzungen des Bauministeriums zufolge werden bis zum Jahr 2025 circa 41 Millionen Haushalte eine Wohnung benötigen. Daher müsse der Bau von bezahlbarem Wohnraum nachhaltig und per Gesetz gefördert werde, fordert der Deutsche Mieterbund.

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