Heutzutage werden leider immer mehr Vermieter mit Mietausfällen sowie Zerstörung ihres Eigentums konfrontiert. Zunächst zahlt der Mieter monatelang oder gar jahrelang pünktlich seine Miete. Doch dann gerät er in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die häufigsten Gründe dafür sind Arbeitslosigkeit, Scheidung oder sonstige familiäre Probleme. Dann gibt es noch eine Sorte von Mietern, die nie wirklich vor haben Miete zu zahlen – die so genannten Mietnomaden. Sie hinterlassen neben beträchtlichen Mietschulden meist noch riesige Müllberge sowie eine verunreinigte Wohnung.

Vermieter trägt finanzielles Risiko bei Mietausfällen
Wer als Vermieter kein dickes finanzielles Polster hat, den erwischt es hart. Häufig benötigen Vermieter die Mieteinahmen unmittelbar, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Wieder andere Vermieter nutzen die Immobilie als Kapitalanlage oder als Altersvorsorge. Nicht selten werden daher die Mieteinnahmen zur Zahlung der monatlichen Kreditraten verwendet. Fallen die Mieteinnahmen plötzlich weg, sind die Folgen für so manchen Vermieter dramatisch.

Rechtsweg ist zeit- und kostenintensiv
Für den Vermieter gibt es zur Durchsetzung der Rechte zunächst nur den Rechtsweg. Bis jedoch die Räumungsklage durch ist, vergehen meist viele Monate. Das Einklagen der Mietschulden scheitert häufig daran, dass der Mieter nicht liquide ist, oder bei Mietnoaden der Aufenthalt nicht ermittelt werden kann. Die sehr mieterfreundliche Rechtssprechung sowie die zeitintensive Arbeitsweise der Gerichte sind für die Durchsetzung der Vermieterrechte auch nicht gerade hilfreich.

Vermietungsrisiken wirksam absichern
Vermieter können sich jedoch gegen Vermietungsrisiken mit einer Mietausfallversicherung absichern. Neben einem finanziellen Ausgleich von Mietschulden übernimmt die Mietausfallversicherung zudem Sachschäden, welche durch Mietnomaden hinterlassen werden. Zu den typischen Leistungen der Mietausfallpolice gehören neben der Regulierung von Sachschäden aufgrund von Verunreinigung und mutwilliger Zerstörung auch die Reinigung und Desinfektion. Auch die Renovierungskosten werden selbstverständlich von der Versicherung übernommen.

Kosten der Mietausfallversicherung
Inzwischen gibt es Policen mit weitaus günstigeren Preisen und besseren Leistungen als früher. Bereits für unter 100€ Jahresprämie erhalten Vermieter einen umfassenden Schutz, der im richtigen Moment die benötigte Liquidität bereitstellt. Die Mietausfallversicherung sorgt für die nötige Finanzierungssicherheit für Kapitalanleger, und kann sogar im Ernstfall die Existenz absichern. Mit einer Mietausfallversicherung können Vermieter nun endlich wieder stress- und sorgenfrei vermieten.

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Schon vor mehr als 20 Jahren erklärte der Immobilienexperte Armin Nowak, IVD-Regionalbeauftragter Südostoberbayern und Vorstand der Nowak Immobilen AG: „ Wer nicht im Internet ist, existiert nicht “

Dieser Spruch hat sich mittlerweile als sehr wahr entpuppt. Heute ist in der Immobilienwirtschaft das Internet nicht mehr wegzudenken. Alle Immobilienfirmen haben eigene Internetseiten, auf denen zumindest eine Visitenkarte mit aktuellen Angeboten dargestellt wird.

Die Immobilieninteressenten suchen aber neben Google besonders in den großen Immobiliendatenbanken, wie Immoscout24, Immowelt oder Immonet. D.h. für die Makler und Privatanbieter, dass dort das Angebot gelistet sein muss.

Interessant ist, dass man mittlerweile über ein Smartphone oder iPod sich beim Spaziergang durch eine Stadt, die Objekte anzeigen kann, welche gerade verkauft oder vermietet werde. GPS und die Apps der der vorgenannten Immobilienportale machen es möglich. Heut zu Tage informieren sich die Immobiliensuchenden vorher fast immer über das Internet. Dies führt noch nicht soweit, dass auf eine Objektinnenbesichtigung gänzlich verzichtet wird. Aber eine Außenbesichtigung, insbesondere wegen der Lage und Infrastruktur ist Dank „ Google earth “ nicht mehr notwendig.

Da fragt man sich, für was es noch Tageszeitungen mit Immobilienanzeigen gibt. Nun es gibt immer noch Menschen, die kein Internet haben und lieber etwas schwarz auf weiß lesen wollen. Die Zeitungen und Zeitschriften werden in Zukunft, dank dem QR-Code, das Bindeglied von   „ print “ zu „ online “ werden.

Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass sich mittlerweile viele Verlage auch sehr viel mehr um ihren Online-Auftritt bemühen oder sogar große Onlinedatenbanken aufkaufen. So gehört z. B. das Immobilienportal „Immowelt“ dem Holtzbrinck Verlag, das Portal Immonet dem Axel Springer Verlag und Immoscout24 der Deutschen Telekom.

 

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